QR-Speisekarten für Restaurants und Cafés
Ein Speisekarten-Code scheitert aus Gründen, die kein anderer Code kennt: schwaches Licht, Glanz vom Laminat und ein hungriger Gast, der nach zwei Sekunden aufgibt.
6 Min. Lesezeit · Aktualisiert
Alle anderen Ratgeber hier drehen sich darum, einen Code zu bauen, der funktioniert. Dieser dreht sich um einen Code, der am Ecktisch, um 20 Uhr, auf einem Handy mit 12 % Akku funktioniert. Das sind verschiedene Aufgaben, und an der zweiten scheitern die meisten Speisekarten-Codes.
Auf eine Webseite verlinken, nicht auf ein PDF
Eine PDF-Karte auf dem Handy ist eine Zumutung aus Zoomen und Schieben: Schrift zu klein, kein Umbruch, auf manchen Geräten sogar eine Download-Abfrage. Eine schlichte HTML-Seite kostet nichts extra und ist sofort lesbar. Wenn Sie nur ein PDF haben, machen Sie wenigstens eine einzelne Hochformat-Seite im Handyformat daraus.
Halten Sie die URL kurz. Jedes Zeichen verdichtet den Code, und Dichte ist bei schwachem Licht der Feind. ihrlokal.de/karte schlägt einen Link mit angehängten Tracking-Parametern.
Größe und Platzierung auf dem Tisch
Ein Tischaufsteller wird aus etwa 40–60 cm gescannt, nach der Regel Abstand ÷ 10 also mindestens 4 cm Code — nehmen Sie 5 cm und denken Sie nicht mehr darüber nach. Stellen Sie ihn dorthin, wo ein Handy hinkommt, ohne Gläser zu verrücken, und halten Sie ihn aufrecht: Ein flach liegender Code wird in steilem Winkel gescannt, was Kontrast und Schärfe kostet.
Drucken Sie ihn auf mehr als eine Fläche. Ein Aufsteller pro Tisch ist ein einzelner Ausfallpunkt, sobald ihn jemand umwirft oder mit den Tellern abräumt. Ein kleiner Code am Serviettenhalter, an der Wand oder auf dem Platzset kostet nichts und rettet den Besuch.
Restaurants sind dunkel, und Laminat glänzt
Das ist der Unterschied, der Leute kalt erwischt. Ein Code, der an Ihrem Schreibtisch perfekt scannt, versagt an Tisch sechs, weil zwei Dinge zusammenkommen: Der Raum ist gedämpft, also öffnet die Kamera auf und verliert Schärfe, und ein glänzendes Laminat wirft eine helle Spiegelung quer über die Module.
- Immer mattes Laminat. Es kostet dasselbe und ist die größte einzelne Verbesserung, die Sie vornehmen können.
- Schlichtes Schwarz auf Weiß. Heben Sie die Markenfarben für den Rahmen um den Code auf, nicht für die Module selbst.
- Fehlerkorrektur Q statt M — Speisekarten werden innerhalb einer Woche fettig, knittrig und zerkratzt.
- Am Tisch testen, abends. Nicht am Pass, nicht bei Tageslicht und nicht mit dem neuesten Handy im Haus.
Sagen Sie den Leuten, was sie bekommen
Ein nackter Code auf dem Aufsteller wird übersehen. Ein Code mit „Scannen für die Speisekarte“ darunter wird benutzt. Setzen Sie die Zeile in jede Sprache Ihrer Gäste und nutzen Sie einen Rahmen mit Beschriftung, damit der Hinweis Teil der Gestaltung ist statt ein Nachtrag.
Wenn Sie auch ein Gästenetz betreiben, nimmt eine zweite kleine Karte mit einem WLAN-Code die andere Frage weg, die Ihr Personal vierzigmal pro Abend beantwortet.
Behalten Sie die gedruckte Karte
Nicht alle können eine QR-Karte nutzen: ältere Gäste, ein leerer Akku, ein Handy ohne Datenvolumen, Reisende im Roaming. Mehrere Länder verlangen zudem auf Wunsch eine lesbare Preisliste. Halten Sie ein paar gedruckte Karten hinter dem Tresen bereit — der Code soll Zeit sparen, keine Option streichen.
Der Code muss die Karte überleben
Drucken Sie einen Code, der auf eine stabile URL zeigt, und ändern Sie die Seite, wann immer sich die Karte ändert. Kodieren Sie nie die Gerichte selbst und zeigen Sie nie auf einen Dateinamen mit Datum — der Code ist dauerhaft, die Karte nicht. Genau deshalb schlägt ein statischer Code auf eine eigene Seite den dynamischen Code eines Anbieters: Die Weiterleitung gehört Ihnen, also läuft nichts mit einem Abo ab.
Vor der Auflage
Drucken Sie einen Abzug, laminieren Sie ihn wie die echte Charge, und scannen Sie ihn an einem echten Tisch im echten Abendlicht mit einem alten Handy. Zögert er auch nur einmal, gehen Sie eine Größe hoch oder vereinfachen Sie, bevor Sie zweihundert Stück bestellen. Die Fehlersuch-Checkliste sagt, was zuerst zu ändern ist.