WLAN-QR-Code erstellen

Ein WLAN-QR-Code speichert Netzwerkname, Sicherheitstyp und Passwort — Scannen verbindet mit dem Netz, ohne dass jemand das Passwort tippen oder vorlesen muss.

5 Min. Lesezeit · Aktualisiert

Eine Karte damit neben der Tür ist der schnellste Weg, das Passwort nicht mehr quer durchs Café rufen zu müssen. Sie funktioniert auf iOS 11+ und Android 10+ direkt aus der Kamera-App, ganz ohne installierten Scanner.

In vier Schritten erstellt

  1. Öffnen Sie den Generator und wählen Sie den Inhaltstyp WLAN.
  2. Tippen Sie den Netzwerknamen genau so, wie er in der WLAN-Liste steht — mit Großbuchstaben, Leerzeichen und Satzzeichen. Die SSID unterscheidet Groß- und Kleinschreibung, und eine Abweichung scheitert lautlos.
  3. Wählen Sie den Sicherheitstyp und geben Sie das Passwort ein. Nahezu jeder moderne Router ist WPA/WPA2/WPA3; Keine nur bei einem tatsächlich offenen Netz.
  4. Laden Sie SVG für den Druck oder PNG für den Bildschirm herunter und testen Sie mit einem Telefon, das nicht bereits im Netz ist — nur das ist ein echter Test.

Was im Code tatsächlich steht

Keine Magie: Der Code speichert eine einzige Textzeile in einem Format, das Telefone erkennen.

WIFI:T:WPA;S:Cafe Guest;P:flatwhite2026;H:false;;

T ist der Sicherheitstyp, S der Netzwerkname, P das Passwort und H, ob das Netz versteckt ist. Semikolons, Kommas, Doppelpunkte und Backslashes in Name oder Passwort müssen mit einem Backslash maskiert werden — das erledigt der Generator, und genau deshalb scheitern handgeschriebene WLAN-Codes so oft.

Versteckte Netze brauchen das Kennzeichen

Wird Ihre SSID nicht gesendet, muss der Code das sagen. Ohne das Kennzeichen sucht das Telefon nach einem sichtbaren Netz, findet keines und meldet, dass es nicht beitreten kann — was exakt wie ein falsches Passwort aussieht. Setzen Sie Verstecktes Netz, und das Problem verschwindet.

Machen Sie sich klar, was Sie drucken

Ein WLAN-QR-Code enthält das Passwort im Klartext. Wer die Karte abfotografiert, liest es mit jedem Scanner aus — das ist Komfort, keine Sicherheit. Für ein Café oder ein Gäste-WLAN zu Hause ist das meist in Ordnung, für das Netz mit Kasse, Kameras oder Dateiserver eine schlechte Idee.

Das saubere Muster für Betriebe: Kunden auf eine eigene Gäste-SSID mit eigenem Passwort setzen und nur dafür den Code drucken. Dann darf die Karte den ganzen Tag fotografiert werden, ohne dass etwas Wichtiges betroffen ist.

Praktisches für den Druck

  • Größe. Eine Karte, die aus Armlänge gelesen wird, braucht ungefähr 3 cm Code — siehe die Regel zur Druckgröße.
  • Beschriftung dazu. Ein Rahmen mit „Scannen fürs WLAN“ erhöht spürbar, wie viele es überhaupt versuchen. Codes ohne Hinweis werden übersehen.
  • Drucken Sie das Passwort mit, klein unter dem Code. Ältere Telefone und verwaltete Firmengeräte können WLAN-Codes gar nicht nutzen.
  • Vermeiden Sie Glanzlaminat in hellen Räumen — Blendung kostet mehr Scans als jede Gestaltungsentscheidung.

Wenn Sie das Passwort ändern

Ein statischer WLAN-Code trägt das Passwort in sich, also entwertet jeder Passwortwechsel sämtliche gedruckten Karten. Wer häufig wechselt, baut Neuerzeugung und Nachdruck in diese Routine ein — oder akzeptiert ein langlebiges Gästepasswort und hält den sensiblen Verkehr in einem anderen Netz.

Wenn es nicht klappt

Prüfen Sie zuerst die Groß- und Kleinschreibung der SSID, dann den Sicherheitstyp, dann ob das Netz versteckt ist — in dieser Reihenfolge erklären sie fast alle Fehlschläge. Reagiert das Telefon überhaupt nicht auf den Code, liegt es am Code und nicht am Netz: arbeiten Sie die Scan-Checkliste durch. Sie können Ihren Code auch hier auslesen, um den genauen Text zu sehen.