Logo in einen QR-Code einfügen, ohne ihn zu zerstören
Ein Logo darf etwa die mittleren 20–25 % der Breite verdecken, weil die Fehlerkorrektur genug Redundanz speichert, um die verdeckten Module zu rekonstruieren — darüber hinaus scheitern Scanner.
6 Min. Lesezeit · Aktualisiert
Nichts an einem QR-Code hält Platz für ein Logo frei. Die Mitte des Rasters sind ganz normale Daten, und sie zu verdecken zerstört sie. Der Code funktioniert nur deshalb weiter, weil die Fehlerkorrektur wiederherstellt, was Sie versteckt haben. Wer dieses Budget versteht, bekommt einen sicheren Markencode; wer es ignoriert, druckt tausend Karten, die bei schwachem Licht versagen.
Wie viel darf verdeckt werden?
Fehlerkorrekturstufe H stellt rund 30 % des Codes wieder her. Das ist die theoretische Obergrenze, kein Ziel: Ein Teil davon geht für reale Schäden drauf — Druckrauschen, Blendung, Knicke, eine schräg gehaltene Kamera. Lassen Sie Luft.
| Logo verdeckt | Fehlerkorrektur | Urteil |
|---|---|---|
| Bis 15 % der Breite | M oder Q | Fast überall unbedenklich |
| 15–25 % der Breite | H | Auf Papier in Ordnung, vor großer Auflage testen |
| Über 25 % der Breite | H | Rechnen Sie mit Ausfällen bei abgenutzten Exemplaren |
Wischen Sie die Tabelle, um alle Spalten zu sehen.
Die Prozente beziehen sich auf die Breite des Codes, nicht auf die Fläche. Ein Logo, das ein Viertel so breit ist wie der Code, bedeckt bereits rund 6 % seiner Fläche — und ungefähr dort sollte ein vorsichtiger Entwurf aufhören.
So geht es im Generator
- Bauen Sie den Code zuerst im Generator und legen Sie den Inhalt endgültig fest. Ein späterer Linkwechsel erzeugt das ganze Raster neu.
- Laden Sie das Logo hoch. Die Fehlerkorrektur steigt automatisch, und die Module darunter werden ausgestanzt statt bloß übermalt — der Scanner sieht also ein sauberes Loch statt uneindeutigem Grau.
- Verkleinern Sie das Logo, bis die Plakette des Live-Scantests grün bleibt, und hören Sie dann auf. Die Plakette liest die gerenderte Vorschau in Ihrem Browser wirklich aus, sie rät nicht.
- Exportieren Sie SVG für den Druck; PNG nur für Bildschirme.
Gestaltungsregeln, die über die Lesbarkeit entscheiden
- Mittig setzen. Die Mitte ist der sicherste Ort, um Module zu verlieren. Ein Logo über einer Ecke kann ein Suchmuster zerstören, und davon erholt sich keine Fehlerkorrektur.
- Geben Sie ihm eine volle Unterlage. Ein kleines gepolstertes Quadrat oder ein Kreis in Hintergrundfarbe hinter dem Logo liest sich weit besser als ein transparentes Logo über den Modulen.
- Halten Sie das Logo einfach. Bei 2 cm Druck wird eine detaillierte Wortmarke zu Brei. Ein Monogramm oder Symbol überlebt, eine ganze Lockup nicht.
- Halten Sie den Kontrast hoch. Dunkle Module auf hellem Grund. Invertierte Codes — hell auf dunkel — lesen weniger Scanner, und ein Logo verschärft das.
- Kürzen Sie den Inhalt. Ein kürzerer Link bedeutet eine niedrigere Version und größere Module, also wiegt jedes verdeckte Modul weniger. Das hilft mehr als jeder andere Kniff.
Testen Sie an dem, was Sie wirklich ausliefern
Der Selbsttest im Browser sagt Ihnen, dass der Entwurf unter idealen Bedingungen lesbar ist. Prüfen Sie vor der Auflage das echte Objekt: einen Abzug in Endgröße drucken, mit einem alten und einem neuen Telefon scannen, bei hellem Licht und in einem dunklen Raum, und etwas weiter weg als erwartet. Scheitert einer dieser Fälle, verkleinern Sie das Logo, bevor Sie irgendetwas anderes ändern.
Wenn ein Code, der am Bildschirm funktionierte, auf Papier versagt, findet die Scan-Checkliste die Ursache schnell.
Mehr als nur das Logo
Ein Logo ist nicht der einzige Weg, nach Ihnen auszusehen. Modulformen, Farben je Auge, ein Markenverlauf und ein beschrifteter Rahmen verändern den Charakter eines Codes, ohne ein einziges Datenmodul zu entfernen — sie sind strikt sicherer als das Verdecken der Mitte. Wenn Sie weiter gehen wollen, blendet Halbton-QR-Kunst ein ganzes Bild in das Raster.