QR-Codes für Veranstaltungen, Einladungen und Tickets

Ein Event-Code hat zwei Aufgaben: vorher speichert er Termin und Adresse, am Tag selbst muss er im Gedränge ohne Empfang funktionieren.

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Diese beiden Aufgaben ziehen in entgegengesetzte Richtungen, und der übliche Fehler ist, für jede den falschen Inhaltstyp zu wählen. Hier steht, welcher Code auf die Einladung gehört und welcher an die Tür.

Auf der Einladung: ein Kalendereintrag

Das Nützlichste, was ein Einladungscode tun kann, ist, den Termin direkt in den Kalender zu legen. Wählen Sie im Generator den Inhaltstyp Termin, tragen Sie Titel, Beginn, Ende und Ort ein — der Scan öffnet dann ein vorausgefülltes „Zum Kalender hinzufügen“.

Zwei Details zählen. Geben Sie die Zeitzone an, wenn Gäste anreisen: Ein Termin ohne sie verrutscht für alle in einem anderen Offset um eine Stunde. Und schreiben Sie den Ort als vollständige Anschrift, nicht als „wie immer“ — genau diese Zeichenkette reicht das Telefon an seine Karten-App weiter.

Auf dem Plakat: ein Link, sonst nichts

Plakate werden aus Entfernung und oft im Vorbeigehen gescannt, der Code muss also grob sein. Ein Kalendereintrag ist viel Text und ergibt ein dichtes Raster; ein kurzer Link zur Veranstaltungsseite ergibt einen halb so feinen Code, der quer über den Flur gelesen wird. Den Kalendercode setzen Sie auf die verlinkte Seite, wo Zeit dafür ist.

Nach der Regel Abstand ÷ 10 braucht ein A2-Plakat, das aus 1,5–2 m gelesen wird, etwa 15–20 cm Code. Den Rest hat die Größentabelle.

Auf dem Namensschild: die Person, nicht der Termin

Konferenzausweise sind der eine Ort, an dem ein Kontaktkarten-Code wirklich glänzt: Zwei Menschen treffen sich, einer scannt, die Daten sind gespeichert, ohne dass jemand tippt. Beschränken Sie sich auf Name, Firma, eine E-Mail und eine Nummer — eine volle vCard auf einem 3 cm gedruckten Ausweis ist dicht genug, um in einer vollen Halle zu versagen.

Ausweise hängen an Bändern, also baumeln, drehen und wölben sie sich. Drucken Sie den Code mit Fehlerkorrektur Q oder H und setzen Sie ihn tief auf den Ausweis, wo ihn kein Revers verdeckt.

An der Tür: rechnen Sie mit keinem Empfang

Das ist der Ausfall, den jede Location irgendwann liefert. Dreihundert Menschen kommen in zehn Minuten an, alle an derselben Funkzelle, und das mobile Netz bricht zusammen. Wenn Ihr Einlass darauf angewiesen ist, dass das Handy des Gastes in diesem Moment eine Seite lädt, steht die Schlange.

  • Verschicken Sie Tickets vorher und bitten Sie um einen Screenshot oder das Wallet.
  • Scannen Sie vom Bildschirm des Gastes mit Ihrem Gerät, über das WLAN der Location oder eine lokale Liste — nicht über dessen Verbindung.
  • Halten Sie eine gedruckte Gästeliste bereit. Dieser Notfallplan hat noch nie versagt.

Tickets müssen geprüft werden, nicht nur gescannt

Ein QR-Code belegt, was in ihm steht, nicht wer ihn hält. Jeder kann einen Ticketcode abfotografieren und das Bild weiterschicken. Ist der Einlass also kostenpflichtig oder die Kapazität begrenzt, muss der Code eine eindeutige Kennung tragen, die Ihr Türsystem beim ersten Scan als verbraucht markiert. Ein statischer Code, der nur „eine Person einlassen“ sagt, ist eine Einladung, kein Ticket — was in Ordnung ist, solange Sie wissen, welches von beidem Sie drucken.

Wo künstlerische Codes hingehören

Einladungen, Save-the-Dates und Plakate im Cover-Stil sind das ideale Zuhause für Halbton-QR-Kunst: Jemand hält die Karte ruhig, bei ordentlichem Licht, mit Zeit. Den schlichten Code behalten Sie für die Tür, wo die Bedingungen so schlecht sind wie nirgends sonst.